Gemeinsam mit den Herausgeber:innen des Philosophischen Jahrbuchs wird der Karl Alber Preis für eine herausragende und bislang unveröffentlichte Dissertation oder Habilitationsschrift im Fach Philosophie vergeben.
Der Preis ist dotiert mit einer für den/die Autor:in kostenfreien Publikation der Arbeit beim Verlag Karl Alber.
Die Jury besteht aus den Herausgeber:innen des Philosophischen Jahrbuchs.
Die Entscheidung über die Preisvergabe wird im Herbst jeden Jahres getroffen. Im jeweils darauffolgenden Herbst wird die ausgezeichnete Arbeit im Rahmen der Jahrestagung der Görres-Gesellschaft offiziell geehrt und der/die Preisträger:in erhält die Gelegenheit, die Forschungsergebnisse vorzustellen.
Der Karl Alber-Preis wird seit 2004 vergeben. Die bisherigen Preisträger sind:
- Caroline Sommerfeld-Lethen: Wie moralisch werden? Kants moralistische Ethik
- Boris Henning: „Conscientia“ bei Descartes
- Christian Weidemann: Die Unverzichtbarkeit natürlicher Theologie
- Peter Heuer: Art, Gattung, System. Logisch-systematische Analyse einiger Grundbegriffe der Biologie
- Daniel von Wachter: Die kausale Struktur der Welt. Eine philosophische Untersuchung über Verursachung, Naturgesetze, freie Handlungen, Möglichkeit und Gottes Wirken in der Welt
- Barbara Muraca: Denken im Grenzgebiet. Prozessphilosophische Grundlagen einer Theorie starker Nachhaltigkeit
- Enrico Sperfeld: Arbeit als Gespräch. Józef Tischners Ethik der Solidarność
- Silke Wulf: Zeit der Musik. Vom Hören der Wahrheit in Augustinus’ De Musica
- Dennis Sölch: Wirklichkeitskonzeptionen bei Alfred North Whitehead, Henri Bergson und William James
- Mark Schweda: Entzweiung und Kompensation. Joachim Ritters philosophische Theorie der modernen Welt
- Dirk Franken: Das Wesen des Erscheinens
- Patrick Zoll: Perfektionistischer Liberalismus. Analyse, Kritik und Verteidigung einer Alternative zum Politischen Liberalismus
- Markus Wirtz : Religiöse Vernunft. Glauben und Wissen in interkultureller Perspektive
- Donata Romizi: Studien zum wissenschaftlichen Determinismus vor der Entstehung der Quantenmechanik. Von der klassischen Mechanik zur Philosophie Edgar Zilsels
- Martin Palauneck: Gescheiterte Tugend. Hegels Kritik der aristotelischen Auffassung von Selbstbestimmung in der Polis
- Larissa Berger: Kants Philosophie des Schönen. Eine kommentarische Interpretation zu den §§ 1-22 der Kritik der Urteilskraft
- Aldo L’Erario: Arisotetle’s Grasp of the Essence. From Epistemology to Psychology and Metaphysics
- Anna Zschauer: Ästhetik und japanische Moderne. Interkulturelle Fallstudien
- Romain Büchi: Über Variablen und Entscheidbarkeit. Philosophische Betrachtungen über den Gebrauch von Buchstaben als Variablen, die Entscheidbarkeit von Prädikaten und den Zusammenhang zwischen Unentscheidbarkeit und Buchstabengebrauch in logischen Formalsprachen
Um sich für den Karl Alber-Preis zu bewerben, reichen Sie bitte Ihre Arbeit samt der zugehörigen Gutachten bei uns ein! Das Vorliegen der Gutachten ist eine notwendige Voraussetzung für die Teilnahme am Wettbewerb.